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| Roco H0 Elektro-Triebwagen |
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| Baureihe ET 420 (Elektro-Triebwagen) |
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Digimarc protected |
| * Auslauf-Modell / nicht mehr im Katalog |
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| Beschreibung: |
Elektrotriebwagen (3-teiliger S-Bahn-Triebzug) Baureihe ET 420 der DB, Epoche IV, Betriebszustand: ca. 1980. Einsatz: S-Bahn-Verkehr im Großraum München.
Antrieb auf vier Achsen. Motor mit Schwungmasse. Schnittstelle nach NEM 652 zum Einbau eines Digital-Decoders. Vier Haftreifen. Dreilicht-Spitzenbeleuchtung weiß/rot mit der Fahrtrichtung wechselnd. Wahlweise Betrieb aus der Oberleitung. |
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| Daten & Details: |
| Hersteller: | | Roco | | Art.-Nr. | | 63045 | | EAN: | | 9005033630454 | | Spur | | H0 1:87 | | Bahn-Gesellschaft: | | DB | | Epoche: | | IV | | Stromsystem | | DC | | Digital-Decoder | | Nein | | Schnittstelle: | | Elektrische Schnittstelle für Triebfahrzeuge nach NEM 652 mit Steckvorrichtung | | Motor | | 5-pol. Motor | | Schwungmasse: | | Ja | | Haftreifen: | | 4 | | Länge über Puffer: | | 772 mm | | Inneneinrichtung | | Mit Inneneinrichtung ausgestattet | | Spitzenlicht: | | 3-Spitzenlicht fahrtrichtungsabhängig / 2-Schlussleuchten, fahrtrichtungsabhängig | | Oberleitungsbetrieb möglich | | Ja | | | | Erscheinungsdatum: | | Q4/2011 | | | | Hersteller-Preis: | | 0,00 € |
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| Vorbild |
 | Mit der Einführung des S-Bahn Verkehrs und den im gleichen Jahr stattfindenen Olympischen Spielen, begann 1972 in München das Zeitalter des Triebwagens ET 420. In der Folgezeit dehnte sich der Einsatz der bewährten, dreiteiligen Konstruktion, deren Mittelwagen als Baureihe 421 eingereiht ist, auf weitere S-Bahn Streckennetze aus, wie zum Beispiel Frankfurt und Stuttgart. Die damals modernen und schnellen Fahrzeuge sollten 30 Jahre eine prägende Rolle im Nahverkehr spielen und erleichterten es Millionen Pendlern den Arbeitsplatz rascher zu erreichen. Eine Einheit bietet 448 Fahrgästen Platz, von denen sich allerdings 194 Personen mit Stehplätzen begnügen müssen. Zwischen den drei, in Aluminiumleichtbauweise gefertigten Einheiten besteht keine Möglichkeit zum Übergang und ein ET 420 besitzt zwei voneinander unabhängige elektrische Anlagen, somit zwei Hauptschalter, zwei Transformatoren etc. Jeder Wagen verfügt über 2 Triebdrehgestelle, d.h. alle 12 Achsen eines Zuges sind mittels Tatzlager-Einzelachsmotoren angetrieben.
Der 67,40 Meter lange Zug hat eine Stundenleistung von 2.400 kW und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Durch die Scharffenbergkupplung an den Enden der Züge kann der ET 420 schnell und einfach getrennt und gekuppelt werden. Bis zu drei gekuppelte Einheiten sind im S-Bahn Verkehr unterwegs und ermöglichen den flexiblen Einsatz des Triebzuges. Die hohe Anzahl an Türen, 24 pro Einheit, läßt einen schnellen Fahrgastwechsel zu und ermöglicht kurze Aufenthalte in den Stationen.
Mit der Zeit wurde der zweite Pantograph abgebaut und man entschloss sich zur Kapazitätserhöhung in einigen S-Bahn Netzen für das Auflassen der 1. Klasse. Der ET 420 wurde in 8 Bauserien beschafft, die sich naturgemäß unterscheiden und verschiedene Lackierungen trugen. Die Münchner Züge erhielten ursprünglich ein blaues Fensterband, die bekannte orange/kieselgraue Lackierung setze sich aber bald überall durch. Heute sind sie alle im nahverkehrsüblichen Anstrich in verkehrsrot unterwegs.
Der ET 420 schlug für den Nahverkehr in den Ballungsräumen ein neues, erfolgreiches Kapitel auf, für viele ist er die S-Bahn schlechthin! Und obwohl er noch teilweise im Einsatz ist, wurde bereits ein Fahrzeug dem Verkehrsmuseum Nürnberg übergeben, um der Nachwelt erhalten zu bleiben.
Weblink:: www.wikipedia.de
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