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| Roco H0 E-Lok |
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| Baureihe 110 (E-Lok) |
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Digimarc protected |
| * Auslauf-Modell / nicht mehr im Katalog |
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| Beschreibung: |
Elektrolokomotive Baureihe 110.3 in blauer Lackierung (Betriebsnummer 315-9) der Deutschen Bundesbahn (DB). Achsfolge Bo’Bo’. Betriebszustand: 1980er Jahre. Einsatz: Schnell- und Eilzüge, Epoche IV. Ausführung in blauer Lackierung ohne Regenrinne und mit Klatte-Lüftern.
Ausführung für Wechselstrom, mit eingebautem lastgereglten Digital-Decoder.
Motor mit Schwungmasse. Antrieb auf drei Achsen, zwei Haftreifen. Schnittstelle nach NEM 652. Dreilicht-Spitzenbeleuchtung weiß/rot mit der Fahrtrichtung wechselnd. Kupplungsaufnahme nach NEM 362. |
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| Daten & Details: |
| Hersteller: | | Roco | | Art.-Nr. | | 68496 | | EAN: | | 9005033684969 | | Spur | | H0 1:87 | | Bahn-Gesellschaft: | | DB | | Epoche: | | IV | | Stromsystem | | AC | | Digital-Decoder | | Motorola/Märklin-Format | | Schnittstelle: | | Elektrische Schnittstelle für Triebfahrzeuge nach NEM 652 mit Steckvorrichtung | | Motor | | 5-pol. Motor | | Schwungmasse: | | Ja | | Haftreifen: | | 2 | | Länge über Puffer: | | 190 mm | | Kupplung: | | Schacht NEM 362 ohne KK-Kinematik | | Spitzenlicht: | | 3-Spitzenlicht fahrtrichtungsabhängig / 2-Schlussleuchten, fahrtrichtungsabhängig | | LED Spitzenlicht | | Ja | | Oberleitungsbetrieb möglich | | Ja | | | | Erscheinungsdatum: | | Q2/2010 | | | | Hersteller-Preis: | | 0,00 € |
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| Vorbild |
 | Vom Neubau zum Dauerlauf-Klassiker.
Die von der jungen Deutschen Bundesbahn in Dienst gestellten Elektrolokomotiven der Baureihen E 10 (ab 1953) und E 10.1 (ab 1956) hatten sich schnell als außerordentlich vielseitig verwendbare und höchst zuverlässige Neubaumaschinen erwiesen. Indes fasste man ab 1963 die Erhöhung der Schnellzug-Fahrgeschwindigkeiten auf 160 km/h ins Auge, wofür die beiden bisherigen E 10-Reihen mit ihrer Auslegung bis 130 bzw. 150 km/h Höchstgeschwindigkeit nicht genügten. So entwickelte man die Baureihe E 10.3, deren Konstruktion sich zwar weitgehend auf die schon bewährten Elemente stützte, doch neben einem höher abgestuften Getriebe und Optimierungen am Laufwerk auch einen aerodynamisch vorteilhafteren Aufbau mit der typischen „Bügelfalten”-Front, windschnittig verkleideten Puffern sowie einer durchgehenden Frontschürze als Pufferbohlenverkleidung erhalten hatte. Daneben zählte auch noch das an beiden Flanken durchgehende Düsenlüfterband zu den charakteristischen Merkmalen, die diesen Lokomotiven in Verbindung mit einer kobaltblauen Farbgebung ein gediegen-elegantes Erscheinungsbild verliehen.
In dieser Form zählten die E 10.3 ab 1963/64 schnell zur bevorzugten Bespannung von Schnellzuggarnituren im hochwertigen Fernverkehr auf elektrifizierten Strecken. Die bis heute eingesetzten Maschinen bewährten sich mit ihrer hohen Einsatz-Verfügbarkeit und außerordentlich langlebigen Bauweise hervorragend. So dienten die bei dieser Baureihe gewonnenen Erfahrungen auch die Basis zur Konstruktion der noch stärkeren Schnellzug-Elektrolokomotiven der Baureihe E 03.
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