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Roco H0 E-Lok
               
Baureihe 110.1    (E-Lok)
Digimarc protected
* Auslauf-Modell / nicht mehr im Katalog
  Zoom Vorbild Zubehör
 
Beschreibung:
Elektrolokomotive Baureihe 110.1 der Deutschen Bundesbahn (DB), Epoche IV. Achsfolge Bo’Bo’. Im Betriebszustand der 1980er Jahre. Einsatz vor Schnell- und Eilzügen.

Ausführung mit eingebautem lastgeregeltem Digital-Decoder und Soundfunktion.

Das Modell der 110 188-0 in stahlblauer Lackierung hat einen neu konstruierten Lokkastens mit Einfachlampen, ohne Regenrinne und mit Schweiger-Lüftern. Mit digital heb- und senkbaren Stromabnehmern und weiterer umfangreicher Digitalausstattung sowie mit Sound. Stirn- und Zugschlußbeleuchtung sowie Führerstandsbeleuchtung einzeln schaltbar. LüP 190 mm.

Motor 5-polig mit Schwungmasse. Antrieb auf vier Achsen. Zur Erhöhung der Zugkraft 1 Achse mit Haftreifen. Spitzenbeleuchtung mit der Fahrtrichtung wechselnd. NEM 652 Schnittstelle zur Aufnahme eines Digital-Decoders. NEM 362 Kupplungsaufnahme.
Daten & Details:
Hersteller: Roco
Art.-Nr. 62350
EAN: 9005033623500
Spur H0 1:87
Bahn-Gesellschaft: DB
Epoche: IV
Stromsystem DC
Digital-Decoder DCC
Schnittstelle: Elektrische Schnittstelle für Triebfahrzeuge nach NEM 652 mit Steckvorrichtung
Schwungmasse: Ja
Motor 5-pol. Motor
Haftreifen: 2
Länge über Puffer: 190 mm
Spitzenlicht: 3-Spitzenlicht fahrtrichtungsabhängig / 2-Schlussleuchten, fahrtrichtungsabhängig
Kupplung: Schacht NEM 362 ohne KK-Kinematik
Inneneinrichtung Führerstand
Sound: Ja
Erscheinungsdatum: Q4/2010
Hersteller-Preis: 0,00 €
 
Vorbild
E10 im Bahnhof Bonn

Nach der Gründung der Deutschen Bundesbahn war es das wichtigste Ziel des jungen Unternehmens den veralteten Fuhrpark zu erneuern. Ein wesentliches Ziel war die wirtschaftlich aufwendige Dampftraktion durch Diesel- und elektrische Lokomotiven zu ersetzten, daher entschloss sich 1950 der zuständige Fachausschuss der Bundesbahn zu einem Einheitslokprogramm, das 4 unterschiedliche Typen mit im Wesentlichen gleichen Bauelementen umfasst.

Für den Schnellzugdienst einigte man sich nach intensiver Erprobung mit 5 Vorserienlokomotiven der Baureihe E10.0 auf die Baureihe E10.1 bis E10.3, die ab 1956 in mehreren Serien 379 mal von den Firmen Krauss-Maffei, Krupp, Henschel-Werke (mechanischer Teil) sowie SSW (Siemens-Schuckert-Werke), AEG und BBC (elektrischer Teil) an die Bundesbahn ausgeliefert werden sollte.

Ein geschweißter Kastenaufbau mit Einfach-, später Doppellampen und Lüftergittern ruhte auf geschweißten Drehgestellen in Kastenbauweise mit Drehzapfen. Ab der E10 288 wurde der elegantere ?Bügelfalten?-Lokkasten der E10.12 auch bei den normalen E10 verwendet, die dann als BR E10.3 eingereiht wurden. Die Lokomotiven wurden mit einer indirekt wirkenden Druckluftbremse Bauart Knorr, zum Rangieren mit einer eine direkt wirkenden Zusatzbremse und zusätzlich mit einer mit der Druckluftbremse gekoppelten elektrischen Widerstandsbremse ausgerüstet.

Die E10 erhielt auch den, bei den Vorserienlokomotiven bewährten, Gummiringfeder-Antrieb und vier 14-polige Fahrmotoren des Typs WB 372, die bei späteren Baureihen wie z.B. der BR111 und BR151 Verwendung fanden.

Die Transformatoren, bei denen das erste Mal in Deutschland serienmäßig eine Hochspannungssteuerung verwendet wurde, sind mit Öl gekühlt, an denen ein Schaltwerk mit 28 Fahrstufen angeschlossen ist. Ausgerüstet ist die E10 mit einer Nachlaufsteuerung, d.h. der Lokführer wählt die Fahrstufe und das Schaltwerk läuft die gewählte Stellung selbstständig an.

Auch verfügen die Führerstände, in denen der Lokführer von nun an sitzend seine Arbeiten verrichten konnte, über mechanische und elektrische Sicherheitseinrichtungen, die über die Jahre den neuen Standards jeweilig angepasst wurden. Die 85 t schwere, 16.490 mm lange und maximal 140 km/h schnelle Lok hat eine Dauerleistung von 3.700 kW. Während des langen Einsatzes änderte sich das äußere Erscheinungsbild durch zahlreiche Umbauten und Modernisierungen ebenso wie die Lackierung, die Bezeichnung der Baureihe (ab 1968 BR110) und das Einsatzgebiet. In den ersten Jahren war die E10 das Rückgrat des Schnellzugverkehrs bis schnellere, stärkere Loks, wie die BR E03/103 und dann die BR101 ihr den Rang abliefen. Heute sind die restlichen verbliebenen Maschinen mehrheitlich im Regionaldienst unterwegs.

Weblink:: www.wikipedia.de

 
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