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| Märklin H0 Schlepptenderlok |
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| Baureihe 39 048 (Schlepptenderlok) |
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Digimarc protected |
| * Auslauf-Modell / nicht mehr im Katalog |
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| Beschreibung: |
Personenzug-Dampflokomotive Baureihe 39.0-2 der Deutschen Bundesbahn (DB), Bauart 1’D1’h3. Gebaut ab 1922 als Serie P 10 der Preußischen Staatsbahnen. Betriebszustand um 1964. Einsatz: Personenzüge und leichte Schnell- und Eilzüge. Modell mi Digital-Decoder mfx und Sound-Generator. Geregelter Hochleistungsantrieb Softdrive Sinus, wartungsfreier Motor in kompakter Bauform. 4 Achsen angetrieben, Haftreifen. Lokomotive und Tender weitgehend aus Metall. Gleisradiusbezogen verstellbare Kurzkupplung kulissengeführt zwischen Lok und Tender. Eingerichtet für Rauchsatz 72270. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen LED. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und nachrüstbarer Rauchsatz konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Am Tender kinematikgeführte Kurzkupplung mit NEM-Schacht. Befahrbarer Mindestradius 360 mm. Kolbenstangenschutzrohre liegen bei. |
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| Daten & Details: |
| Hersteller: | | Märklin | | Art.-Nr. | | 39390 | | EAN: | | 4001883393902 | | Spur | | H0 1:87 | | Bahn-Gesellschaft: | | DB | | Epoche: | | III | | Stromsystem | | AC | | Digital-Decoder | | mfx | | Motor | | Soft-Drive | | Haftreifen: | | 2 | | Inneneinrichtung | | Führerstand | | Kupplung: | | Schacht NEM 362 mit KK-Kinematik am Tender | | Länge über Puffer: | | 266 mm | | Spitzenlicht: | | 3-Spitzenlicht an beiden Fahrzeugenden, mit Fahrtrichtung wechselnd | | LED Spitzenlicht | | Ja | | Sound: | | Ja | | | | Erscheinungsdatum: | | Q3/2009 | | | | Hersteller-Preis: | | 399,95 € |
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| Vorbild |
 | Die DRG hatte zum Zeitpunkt ihrer Gründung einen viel zu großen Bestand an alten unwirtschaftlichen Lokomotiven, von denen sie sich "mit größter Beschleunigung" trennenwollte. Dazu zählte aus Sicht der Verantwortlichen auch die Gattung G5.4. So verringerte sich der Bestand relativ zügig von 218 Loks 1926 auf 95 Maschinen 1929.
Dennoch wurden bis 1930 22 Lokomotiven auf Heißdampf umgebaut. Die Heißdampf-G5.4 leisteten in den Direktionen Altona (Hamburg) und Hannover Dienst auf Nebenbahnen, erfreuten sich einiger Beliebtheit und zählten zu den wirtschaftlichsten Dampflokomotiven überhaupt. Die Nassdampfmaschinen waren über viele Bw im Reichsgebiet verstreut und erfüllten dort vor allem niedere Aufgaben wie Rangier- und Arbeitszugdienst, aber auch als Dampflieferant für die Reinigung von Viehwagen waren sie nicht zu schade.
Mit Beginn der Weltwirtschaftskrise ging es mit den verbliebenen Nassdampf-G5.4 sehr schnell zu Ende. Anfang 1935 waren nur noch drei Loks im Betriebspark. Schieden jedoch die beiden Hannoveraner Maschinen 54 932 und 54 1047 aus, so rettete sich die letzte – 54 887 – bis über das Kriegsende. Erst 1951 wurde sie beim Bw Schöneweide der Deutschen Reichsbahn ausgemustert.
Von den auf Heißdampf umgebauten Loks überlebten immerhin 14 die Ausmusterungen der 30er-Jahre und standen vereinzelt noch nach dem Krieg in Betrieb. Selbst in den 40er-Jahren erfolgten an ihnen noch umfangreichere Änderungen wie der Anbau einer elektrischen Beleuchtung und eines vereinfachten Panzerschutzes (54 859) – Beweis für den akuten Lokmangel während des Krieges.
Zwischen 1946 und 1948 wurden dann die letzten Heißdampf-G5.4 ausgemustert; in den Bestand der neu gegründeten DB gelangte keine mehr.
Quelle: BRAWA
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