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| Liliput H0 Schlepptenderlok |
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| BR 01.10 1062 (Schlepptenderlok) |
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Digimarc protected |
| * Auslauf-Modell / nicht mehr im Katalog |
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| Beschreibung: |
Nachbildung der Stromlinien-Schnellzug-Lokomotive Baureihe 01.10 der DRG, Epoche II. Ausführung in schwarz glänzender Ursprungslackierung, mit geöffnetem Triebwerk.
Fahrgestell, Gestänge und Räder aus Metalldruckguss, 5-poliger, schräggenuteter Motor mit Schwungmasse, Antrieb im Tender, 4 Haftreifen, Kurzkupplung zwischen Lok und Tender, Federpuffer an Lok und Tender, digitale Schnittstelle nach NEM 652, Kupplungsaufnahme nach NEM 362 am Tender, für Rauchgenerator vorbereitet, Zweilicht-Spitzensignal mit der Fahrtrichtung wechselnd, empf. Mindestradius 420 mm. |
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| Daten & Details: |
| Hersteller: | | Liliput | | Art.-Nr. | | L111103 | | EAN: | | 5026368111030 | | Spur | | H0 1:87 | | Bahn-Gesellschaft: | | DRG | | Epoche: | | II | | Stromsystem | | DC | | Digital-Decoder | | Nein | | Schnittstelle: | | Elektrische Schnittstelle für Triebfahrzeuge nach NEM 652 mit Steckvorrichtung | | Schwungmasse: | | Ja | | Haftreifen: | | 4 | | Länge über Puffer: | | 290 mm | | Mindestradius: | | 415 mm | | Spitzenlicht: | | 2-Spitzenlicht mit Fahrtrichtung wechselnd | | Kupplung: | | Schacht NEM 362 mit KK-Kinematik am Tender | | Federpuffer: | | Ja | | | | Erscheinungsdatum: | | 2007 | | | | Hersteller-Preis: | | 249,95 € |
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| Vorbild |
 | Hundert Jahre nach Beginn des Eisenbahnzeitalters in Deutschland, begann die DR ein Schnellfahrnetz mit Berlin als Mittelpunkt aufzubauen. Mit dem SVT 877 (Fliegender Hamburger) und seinen Nachfolgetriebwagen standen für jede Relation optimale Fahrzeuge zur Verfügung. Neben diesem für Geschäftsreisende angebotenen Service sollte auch ein sehr schnelles FD- und D-Zug-Netz aufgebaut werden. Doch dafür fehlte noch eine leistungsstarke Dampflokomotive. Die inzwischen ausgereifte Konstruktion der Baureihe 01 bildete die Ausgangsbasis für die schnellere BR 01.10. Ihre Höchstgeschwindigkeit wurde auf 150 km/h festgesetzt und deshalb erhielt sie eine Stromlinienverkleidung zur Reduzierung des Luftwiderstandes und 3 Zylinder, um auch im hohen Geschwindigkeitsbereich einen ruhigen Lauf zu gewährleisten. Von den zunächst 250 geplanten Lokomotiven wurden nur 55 gebaut. Die Kriegserfordernisse verlangten andere Loks. Nach dem Zusammenbruch waren alle Loks bei der DB gelandet, nur die 01 1067 wurde schon 1948 wegen zu großen Kriegsschadens ausgemustert. Die Loks wurden bald "entstromt", erhielten einen neuen Hochleistungskessel und 34 von ihnen wurden auf Ölhauptfeuerung umgestellt. Am 26.6.1975 wurden die letzten acht Maschinen ausgemustert (Bw-Rheine). Mehrere Lokomotiven in Kohle- und Ölversion sind der Nachwelt erhalten geblieben, einige sind auch einsatzfähig wieder aufgearbeitet worden.
Alle 55 gebauten Lokomotiven der Baureihe 01.10 wurden mit Vollverkleidung (40cm über Schienenoberkante) abgeliefert. Sehr schnell ergaben sich aber Probleme mit den Rolläden. Diese verklemmten sich, so dass ein schneller Zugang zu den Achs- und Stangenlagern nicht möglich wurde. So entschloß sich das Reichsbahn-Zentralamt, die Schürzen bis zu 60cm anzuheben, sa dass das Personal zügig an die zu ölenden Stellen gelangen konnte.
Das Vorbild des Liliput Modells, die 01 1062 wurde von der Berliner Maschinenbau AG, vormals Schwartzkopf, gebaut und am 18.03.1940 abgebommen. Bis zum 25.01.1943 war sie im Bw Berlin Anhalter Bahnhof beheimatet. Nach einem Aufenthalt von 15 Monaten im Bw Breslau Hbf kam sie noch vor Kriegsende zur RBD Hannover, dann ab 01.11.1947b zur RBD Kassel.
Quelle: Liliput
Weblink: www.wikipedia.de |  | |
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| Passende Zuggarnitur: Reichsregierungszug |
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