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| Liliput H0 Schlepptenderlok |
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| 01.10 1090 (Schlepptenderlok) |
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Digimarc protected |
| * Auslauf-Modell / nicht mehr im Katalog |
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| Beschreibung: |
Schlepptenderlokomotive Baureihe 01.10 (Betriebsnummer 1090) der DRG in Vollverkleidung, Epoche II.
Fahrgestell, Gestänge und Räder aus metalldruckguss. 5-poliger, schräggenuteter Motor mit Schwungmasse. Antrieb im Tender. Vier Haftreifen, Kurzkupplung zwischen Lok und Tender. Federpuffer an Lok und Tender. Schnittstelle nach NEM 652 zur Aufnahme eines Decoders. Kupplungsaufnahme nach NEM 362 am Tender. Vorbereitet für Rauchgenerator. Zweilicht Spitzensignal mit Fahrtrichtung wechselnd.
Für die Vitrine oder den Fahrbetrieb auf großen Radien kann die seitliche Verkleidung im Bereich der Vor- und Nachläufer gegen eine Vollschürze getauscht werden. |
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| Daten & Details: |
| Hersteller: | | Liliput | | Art.-Nr. | | L111113 | | EAN: | | 5026368111139 | | Spur | | H0 1:87 | | Bahn-Gesellschaft: | | DRG | | Epoche: | | II | | Stromsystem | | DC | | Digital-Decoder | | Nein | | Schnittstelle: | | Elektrische Schnittstelle für Triebfahrzeuge nach NEM 652 mit Steckvorrichtung | | Motor | | 5-pol. Motor | | Schwungmasse: | | Ja | | Haftreifen: | | 4 | | Länge über Puffer: | | 290 mm | | Mindestradius: | | 415 mm | | Kupplung: | | Schacht NEM 362 ohne KK-Kinematik am Tender | | Spitzenlicht: | | 2-Spitzenlicht mit Fahrtrichtung wechselnd | | Federpuffer: | | Ja | | | | Erscheinungsdatum: | | 2003 | | | | Hersteller-Preis: | | 249,00 € |
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| Vorbild |
 | Hundert Jahre nach Beginn des Eisenbahnzeitalters in Deutschland, begann die DR ein Schnellfahrnetz mit Berlin als Mittelpunkt aufzubauen. Mit dem SVT 877 (Fliegender Hamburger) und seinen Nachfolgetriebwagen standen für jede Relation optimale Fahrzeuge zur Verfügung. Neben diesem für Geschäftsreisende angebotenen Service sollte auch ein sehr schnelles FD- und D-Zug-Netz aufgebaut werden. Doch dafür fehlte noch eine leistungsstarke Dampflokomotive. Die inzwischen ausgereifte Konstruktion der Baureihe 01 bildete die Ausgangsbasis für die schnellere BR 01.10. Ihre Höchstgeschwindigkeit wurde auf 150 km/h festgesetzt und deshalb erhielt sie eine Stromlinienverkleidung zur Reduzierung des Luftwiderstandes und 3 Zylinder, um auch im hohen Geschwindigkeitsbereich einen ruhigen Lauf zu gewährleisten. Von den zunächst 250 geplanten Lokomotiven wurden nur 55 gebaut. Die Kriegserfordernisse verlangten andere Loks. Nach dem Zusammenbruch waren alle Loks bei der DB gelandet, nur die 01 1067 wurde schon 1948 wegen zu großen Kriegsschadens ausgemustert. Die Loks wurden bald "entstromt", erhielten einen neuen Hochleistungskessel und 34 von ihnen wurden auf Ölhauptfeuerung umgestellt. Am 26.6.1975 wurden die letzten acht Maschinen ausgemustert (Bw-Rheine). Mehrere Lokomotiven in Kohle- und Ölversion sind der Nachwelt erhalten geblieben, einige sind auch einsatzfähig wieder aufgearbeitet worden.
Alle 55 gebauten Lokomotiven der Baureihe 01.10 wurden mit Vollverkleidung (40cm über Schienenoberkante) abgeliefert. Sehr schnell ergaben sich aber Probleme mit den Rolläden. Diese verklemmten sich, so dass ein schneller Zugang zu den Achs- und Stangenlagern nicht möglich wurde. So entschloß sich das Reichsbahn-Zentralamt, die Schürzen bis zu 60cm anzuheben, sa dass das Personal zügig an die zu ölenden Stellen gelangen konnte.
Das Vorbild des Liliput Modells, die 01 1062 wurde von der Berliner Maschinenbau AG, vormals Schwartzkopf, gebaut und am 18.03.1940 abgebommen. Bis zum 25.01.1943 war sie im Bw Berlin Anhalter Bahnhof beheimatet. Nach einem Aufenthalt von 15 Monaten im Bw Breslau Hbf kam sie noch vor Kriegsende zur RBD Hannover, dann ab 01.11.1947b zur RBD Kassel.
Quelle: Liliput
Weblink: www.wikipedia.de |  | |
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