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Brawa H0 Rungenwagen
         
Bauart Rr    (Rungenwagen)
Digimarc protected
* Auslauf-Modell / nicht mehr im Katalog
  Zoom Vorbild Zubehör
 
Beschreibung:
Rungenwagen Bauart Rr Stuttgart der DRG, Epoche II, Betriebs-Nr. 80 509

Formneuheit 2010

- extra angesetzte Trittstufen
- Räder auch innen profiliert
- originalgetreuer Nachbau des Unterbodens
- extra angesetzte Bremsumsteller
- feinste Bedruckung und Lackierung
- extra angesetzte Federpakete und Radlager
- feine Gravuren und Nietenbänder

Kupplungsaufnahme nach NEM 362 mit KK-Kinematik.
Daten & Details:
Hersteller: Brawa
Art.-Nr. 48680
EAN: 4012278486802
Spur H0 1:87
Bahn-Gesellschaft: DRG
Epoche: II
Stromsystem DC
Länge über Puffer: 139,1 mm
Kupplung: Schacht NEM 362 mit KK-Kinematik
Erscheinungsdatum: Q4/2010
Hersteller-Preis: 42,50 €
 
Vorbild
Auch bei den Rungenwagen stand Mitte der 20er-Jahre die Neukonstruktion nach den Austauschbaugrundsätzen an. Man entschied, auf das Fahrwerk des Gl-Wagens zurückzugreifen, so dass der Wagen länger als sein Vorgänger der Verbandsbauart wurde und zwei Rungen mehr besaß. Die größere Ladefläche wirkte sich allerdings nicht auf das Ladegewicht aus; dies blieb unverändert bei 15 Tonnen. Da die Mehrheit der transportierten Güter in der Regel ein hohes Volumen bei niedrigem Gewicht hatte, wirkte sich das nicht weiter negativ aus.

Wie beim G-Wagen war auch bei den Rungenwagen ein großer Teil der Fahrzeuge dem Zeitgeist entsprechend übergangsfähig auf russische Breitspur und durch die weißen Pufferhülsen und das Nebengattungszeichen „r“ entsprechend gekennzeichnet. Mehrfachen Änderungen unterworfen war der Fußboden. Hatten die ersten 180 Wagen, die ab 1926 gebaut wurden, noch einen Boden aus 56mm starken Bohlen, kamen ab 1934 zwei kreuzweise verlegte Lagen von je 32mm zum Einsatz. Zu Beginn der 40er-Jahre wurden dann alle Wagen mit 72mm starken Brettern ausgerüstet – LKWs und Kettenfahrzeuge waren jetzt das Haupttransportgut.

Insgesamt wurden an die DRG 1643 Wagen geliefert, so dass der R(rh) „Stuttgart“ im gesamten Rungenwagenbestand eine eher bescheidene Rolle einnahm. Dieses Los teilte er mit fast allen Austauschbauwagen, die die Stückzahlen ihrer Vorgänger meist nicht ansatzweise erreichten. Neben Straßenfahrzeugen dienten sie vor allem zum Transport von Baumstämmen, Schnittholz, Blechen, Profilen und anderen großvolumigen, nässeunempfindlichen Gütern.
 
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