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| VT98 + VS98 36 + 013 (Schienenbus) |
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Digimarc protected © Roco |
| * Auslauf-Modell / nicht mehr im Katalog |
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Beschreibung: |
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Schienenbus Baureihe VT 98 mit Steuerwagen VS 98 der DB. Epoche III.
Modell mit eingebauten lastgeregeltem Digital-Decoder und Sound-generator. Motor mit Schwungmasse, Antrieb auf zwei Achsen. Dreilicht-Spitzenbeleuchtung wechselnd mit Fahrtrichtung Rot/Weiß. Schnittstelle nach NEM 652. Kupplungsaufnahme nach NEM 362 mit Kinematik. |
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Daten & Details: |
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| Hersteller: | | Roco | | Art.-Nr. | | 63028 | | EAN: | | 9005033630287 | | Spur | | H0 1:87 | | Bahn-Gesellschaft: | | DB | | Epoche: | | III | | Stromsystem | | 2L-Gleichstrom | | Digital-Decoder | | DCC | | Schnittstelle: | | Elektrische Schnittstelle für Triebfahrzeuge nach NEM 652 mit Steckvorrichtung | | Schwungmasse: | | Ja | | Haftreifen: | | 0 | | Länge über Puffer: | | 320 mm | | Kupplung: | | Schacht NEM 362 mit KK-Kinematik | | Spitzenlicht: | | 3-Spitzenlicht fahrtrichtungsabhängig / 2-Schlussleuchten, fahrtrichtungsabhängig | | Sound: | | Ja | | | | Erscheinungsdatum: | | Q4/2007 | | | | Hersteller-Preis: | | 262,00 € |
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Vorbild |
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 | Unvergessene Nebenbahn-Brummer. Die Erfahrungen mit den von der Waggonfabrik Uerdingen entwickelten einmotorigen Schienenbussen der Baureihe VT95 (später BR795) bewiesen die grundsätzliche Eignung dieser Fahrzeuge zur dringend notwendigen Modernisierung des Nebenbahnverkehrs. Indes erwies sich auf Steigungsstrecken insbesondere beim Betrieb mit Beiwagen ihre Motorisierung als zu schwach. Daher folgten schon ein Jahr später drei mit zwei 150-PS- (110 kW) Büssing-Motoren ausgerüstete Schienenbus-Prototypen Baureihe VT98.9 (später BR798.9). Diese erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen weitgehend. Allerdings besaßen die drei Versuchsfahrzeuge noch Scharfenberg-Mittelkupplungen und leichte Stoßfeder-Bügel zum Berührungsschutz mit Regelpuffer-Fahrzeugen. Die Lieferung der zweimotorigen Serien-Schienenbusse der Baureihe 98.95 (später BR 798.5) begann ab 1955. Diese in 329 Exemplaren gebauten Fahrzeuge erhielten im Gegensatz zu den Probetriebwagen neu entwickelte Laufgestelle mit verbesserten Fahreigenschaften sowie Schraubenkupplungen, Hülsenpuffer und eine Bremsanlage in Regelbauart. Dies erlaubte den kräftig motorisierten Triebwagen ggf. auch die Mitnahme von Übergabe-Güterwagen. Darüber hinaus hatten die VT 98 eine Vielfachsteuerung erhalten, die nicht nur Wendezugbetrieb, sondern auch die Ansteuerung eines weiteren Motorwagens am anderen Zugende erlaubte. Passend zu diesen Triebwagen wurden auch passende Steuerwagen (VS98) und Beiwagen (VM98) in Dienst gestellt. Die purpurroten Garnituren bestimmten schnell das Bild auf deutschen Nebenbahnstrecken, indem sie die zuvor noch dampfbespannten Züge in kurzer Zeit ablösten. Die Uerdinger Schienenbus-Garnituren prägten sich bei vielen Bahn-Fahrgästen nachhaltig ins Gedächtnis ein: Die roten Brummer waren jahrzehntelang das Synonym für Mobilität in ländlichen Regionen. So hängt auch heute noch das Herz vieler Bahn-Nutzer an diesen liebenswerten „Nebenbahn-Rettern” als die sie einst in Dienst gestellt worden waren.
Quelle: Märklin
Lesenswerte Artikel zum Vorbild: 1. Der Rote mit der Raute, MIBA 05/2006 Seite 24. 2. Zugbildung (1), MIBA Report DB-Reiseüge der Epoche III, Seite 34.
Web-Links: VT98 bei Wikipedia |  | |
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