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| BR 94.20 2066 (Tenderlok) |
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Digimarc protected © PIKO |
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Beschreibung: |
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Nachbildung der Tenderlokomotive Baureihe 94.20, Achsfolge E, der DRG, Epoche II.
Modell mit freistehenden Leitungen und Handstangen, Metallgestänge, freiem Führerstands-Durchblick, Ruchkammertür zum Öffnen. wartungsfreie LED-Beleuchtung, Decoderfach, Motor mit Schwungmasse. |
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Daten & Details: |
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| Hersteller: | | PIKO | | Art.-Nr. | | 50062 | | EAN: | | 4015615500629 | | Spur | | H0 1:87 | | Bahn-Gesellschaft: | | DRG | | Epoche: | | II | | Stromsystem | | 2L-Gleichstrom | | Produktlinie: | | Classic | | Digital-Decoder | | Nein | | Schnittstelle: | | Elektrische Schnittstelle für Triebfahrzeuge nach NEM 652 mit Steckvorrichtung | | Schwungmasse: | | Ja | | Haftreifen: | | 2 | | Länge über Puffer: | | 145 mm | | Mindestradius: | | 358 mm | | Kupplung: | | Schacht NEM 362 ohne KK-Kinematik | | Spitzenlicht: | | 2-Spitzenlicht mit Fahrtrichtung wechselnd | | Sound: | | Nein | | | | Erscheinungsdatum: | | - | | | | Hersteller-Preis: | | 323,99 € |
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Vorbild |
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 | Für den Einsatz als Güterzuglokomotiven und für den schweren Rangierdienst bestimmt, baute die Sächsische Maschinenfabrik Hartmann ab dem Jahr 1908 insgesamt 163 fünffach gekuppelte Tenderlokomotiven der Bauart Eh2t. Die Radsätze bei den Maschinen waren seitenverschiebbar, um eine bessere Bogenläufigkeit zu erzielen. Sie besaßen einen dreischüssigen Langkessel, hatten eine indizierte Leistung von 1170 PSi, einen Kesselüberdruck von 12 bar und waren 45 km/h schnell. Bei der DRG verblieben 139 Lokomotiven, welche sie als Baureihe 94.20-21 führte. Nach dem zweiten Weltkrieg reduzierte sich der Bestand und die verbliebenen Fahrzeuge verteilten sich im sächsischen Raum wie Zwickau, Bautzen, Aue oder Dresden. Eingesetzt wurden diese Loks vor Personen- und Güterzügen. Als genügend Dieselloks zur Verfügung standen, wurden diese Dampfloks ab 1966 vermehrt ausgemustert. Die letzte dieser Maschinen schied 1975 aus, als die Steilstrecke "Eibenstock Unterer Bahnhof" nach "Eibenstock Oberer Bahnhof" dem Bau der Talsperre Wolfsgrün weichen musste.
Um die bewährte sächsische BR 94 auch auf Steilstrecken einsetzen zu können, rüstete die DR einige Maschinen mit einer Gegendruckbremse aus. Dies ermöglichte dem Lokführer ohne zu Hilfenahme der Druckluftbremse einen Zug so abzubremsen, dass dieser bis auf ca. 20 km/h in der Geschwindigkeit reduziert werden konnte. Gleichzeitig ermöglichte dies die Geschwindigkeit bei Talfahrt konstant zu halten. Die Gegendruckbremsen sind bei diesen Maschinen an dem zusätzlichen kleinen Schlot, dem Schalldämpfer vor dem eigentlichen Schornstein zu erkennen. Eingesetzt wurden diese Loks hauptsächlich auf dem Steilstreckenabschnitt Eibenstock unterer Bahnhof zum oberen Bahnhof in Sachsen. Das PIKO Modell gibt exakt das Vorbild wieder. Der Stellzylinder und der kleine Schlot wie auch die teilweise anders verlegten Leitungen sind in dem Modell berücksichtigt.
Quelle: Piko
Weblink: www.eisenbahnfotograf.de
Weblink: www.wikipedia.de
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