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Märklin H0 Ellok
             
E50 045    (Ellok)
Digimarc protected          ©  Märklin
* Auslauf-Modell / nicht mehr im Katalog
  Zoom Vorbild Zubehör
 
Beschreibung:
Nachbildung der schweren Güterzug Ellok E50 der DB, Achsfolge Co'Co', Ausführung Epoche III in Ursprungsausführung mit Doppellampen und Regenrinne

Fahrgestell und Aufbau aus Metall gefertigt. Mit Digital-Decoder mfx, Hochleistungsantrieb C-Sinus und Geräuschgenerator. Zentral eingebauter Hochleistungsmotor in kompakter Bauform mit Schwungmasse. 4 Achsen über Kardan angetrieben, 2 Haftreifen. Spitzensignal und Schlusslichter mit wartungsfreien Leuchtdioden, konventionell in Betrieb, digital schaltbar. E-Lok-Lüftergeräusch und Signalhorn sowie Anfahr- und Bremsverzögerung mit Control Unit oder Systems schaltbar. Angesetzte Griffstangen seitlich und frontal aus Metall. Führerstände und Maschinenraum mit Relief-Inneneinrichtung.
Daten & Details:
Hersteller: Märklin
Art.-Nr. 39500
EAN: 4001883395005
Spur H0 1:87
Bahn-Gesellschaft: DB
Epoche: III
Stromsystem Wechselstrom
Digital-Decoder Motorola/Märklin-Format
Kupplung: Schacht NEM 362 ohne KK-Kinematik
Länge über Puffer: 224 mm
Inneneinrichtung: Mit Innneneinrichtung ausgestattet
Schwungmasse: Ja
Glockenanker-Motor Nein
Haftreifen: 2
Spitzenlicht: 3-Spitzenlicht fahrtrichtungsabhängig / 2-Schlussleuchten, fahrtrichtungsabhängig
Sound: Ja
Federpuffer: Nein
Umschaltbar auf Oberleitungsbetrieb: Ja
Erscheinungsdatum: Q3/2007
Hersteller-Preis: 299,95 €
 
Vorbild
E50 bei Reichenbach mit einem Ganzzug aus Fad Wagen

Das Neubau-E-Lok-Programm der Deutschen Bundesbahn Anfang der 1950er Jahre sah mit der E50 auch eine schwere Güterzuglokomotive vor, die als Ersatz für die E94 gedacht war. Die E50 war in erster Linie für den schweren Güterzugverkehr auf steigungsreichen Strecken konzipiert, weshalb sie Beföderungsleistungen erbringen sollte, die größer waren als alle bislang in Deutschland gebauten E-Loks. Eingebettet in das Gesamtprogramm der Entwicklung der neuen Einheits-E-Lok-Baureihen wurde die Federführung bei der E50 an das Firmenkonsortium Krupp/AEG übergeben. Die Nennleistung bei 80 km/h beträgt 4500 kW, die Dauerleistung bei 70 km/h 4218 kW. Zukunftsweisend wurde die E50 bereits für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt, was aber im Güterverkehr noch lange Zeit wegen der hierfür nicht geeigneten älteren Güterwagen nicht ausgenutzt werden konnte. Die hohen Leistungsanforderungen konnten nur durch eine gegenüber den anderen Einheits-E-Loks entsprechend großzügige Dimensionierung der wesentlichen Bauteile erreicht werden. Insbesondere der Transformator und die Lüfter beanspruchen bei der E50 mehr Raum. Damit die Achslast von 21 t nicht überschritten wurde, mussten dreiachsige Drehgestelle (Achsfolge Co´Co´) eingebaut werden. Die langen Drehgestelle bedingen eine größere Länge des Brückenrahmens, wodurch die E50 rund 3 Meter länger als die E10/E40 ist.

Die Inbetriebnahme der ersten Loks erfolgte ab April 1957; die letzte E50 wurde im Juli 1973 dem Betrieb übergeben. Insgesamt wurden 194 Loks gebaut. Wie bei den anderen Einheits-E-Loks gab es auch bei der E50, ab 1.1.1968 als Baureihe 150 bezeichnet, zahlreiche bauliche Änderungen und Verbesserungen. Die nach außen hin auffälligsten betreffen den Entfall der Regenrinne, der stirnseitigen Handstange mit Umlaufrost sowie die Ausrüstung mit Lüftergittern der Bauart "Klatte".

Der technische Fortschritt machte ab dem Jahrtausendwechsel mit der Inbetriebnahme der E-Loks der Baureihen 152 und 185 auch vor der E 50/150 nicht Halt. Im Jahre 2003 wurde die letzte 150 ausgemustert. Lediglich zwei Exemplare sind als Museumslokomotiven der Nachwelt erhalten geblieben.

Quelle: Märklin

 
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