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| Pwgi Pr 99 Oppeln 126941 (Begleitwagen) |
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Digimarc protected © Brawa |
| * Auslauf-Modell / nicht mehr im Katalog |
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Beschreibung: |
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Nachbildung des Güterzugpackwagens Pwgi Pr 99 der DRG, Epoche II.
Fein detailiertes Modell. Speichenräder aus Zinkdruckguss, extra angesetzte Kamine und Lüfter, durchbrochene Dachstützen, Kurzkupplungskinematik nach NEM, originalgetreue Fenstergitter, mehrteiliges Bühnengeländer.
Tauschradsätze für Wechselstrom optional erhältlich. |
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Daten & Details: |
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| Hersteller: | | Brawa | | Art.-Nr. | | 48350 | | EAN: | | 4012278483504 | | Spur | | H0 1:87 | | Bahn-Gesellschaft: | | DRG | | Epoche: | | II | | Stromsystem | | 2L-Gleichstrom | | Länge über Puffer: | | 97,8 mm | | Kupplung: | | Schacht NEM 362 mit KK-Kinematik | | Federpuffer: | | Nein | | | | Erscheinungsdatum: | | Q4/2007 | | | | Hersteller-Preis: | | 49,90 € |
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Vorbild |
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Früher musste grundsätzlich jeder Güterzug einen Packwagen mitführen. Im Packwagen residierte der Zugführer, dem das gesamte Personal eines Güterzuges wie Schaffner, Bremser und Hilfsbremser unterstand. Im Packwagen fuhren neben dem Zugführer in seiner erhöhten Kanzel auch die Schaffner mit, während die auf den Zug verteilten Bremser ihre Untensilien ebenfalls im Packwagen unterbrachten. Dieser hatte daher neben dem Packraum und der Zugführerkanzel zahlreiche Sitzgelegenheiten und Spinde. Weiter war ein Ofen vorhanden, der nicht nur der Heizung diente, sondern auf dem das Personal sich während der langen Dienstzeiten auch warme Getränke und Mahlzeiten zubereiten konnte.
Ursprünglich gab es für Güterzugpackwagen keine eigene Bauart, es wurden einfach neuere Wagen für den Personenzugdienst, ältere hingegen für den Güterzugdienst verwendet. Die Königlich Preußischen Eisenbahn Verwaltungen KPEV führten mit den überarbeiteten Normalien von 1883 für Güterzugpackwagen eine eigene Bauart mit Musterzeichnung ein. Die preußischen Packwagen für Personen- und Güterzugdienst waren gleich aufgebaut, an einem Ende war ein erhöhtes Dienstabteil, das von einer offenen Endplattform aus zugänglich war. Daran schlossen sich Toilette und Dienstraum an. Die Güterzugpackwagen waren mit einem Achsstand von 4,0m nur unwesentlich kürzer als ihre Kollegen. Der Achsstand wuchs im Laufe der Zeit auf 4,70m. Die offene Plattform wurde ab 1899 durch einen Vorbau mit beiderseitigen Türen ersetzt. Von beiden Versionen, mit offener Bühne oder gedecktem Vorbau, entstand eine große Anzahl an Wagen in verschiedenen Varianten, die in ihrer modernsten Form bis in die Reichsbahnzeit nachgebaut wurden. Aufgrund ihrer Anzahl dominierten die preußischen Güterzugpackwagen den Wagenpark bis zum Ende der Dampflokzeit, wo dann auch die Güterzugpackwagen überflüssig wurden.
Quelle: BRAWA
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