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| modellbahn-fokus.de - Im Fokus |
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Im Fokus |
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- Test Märklin Baureihe 290 Art.Nr. 37902 - |
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Erster Eindruck Mit der 290 022-3 der DB Cargo bringt Märklin unter der Artikelnummer 37902 eine weitere Variante der 2005 erst-mals erschienenen V90 / 290 heraus.
Das Modell erreicht den Kunden in einer von Märklin gewohnten, sehr sicheren und stabilen Verpackung, der auch zwei Trittleitern zur Selbst-montage beiliegen. Letztere sollten allerdings nur bei Verwendung größerer Gleisradien Verwendung finden.
Auf den ersten Blick macht die Lokomotive einen sehr guten und stimmigen Eindruck. |
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Ausführung / Finish Die Lackierung des Metallgehäuses ist sauber ausgeführt, ebenso die Beschriftung, die sehr gut leserlich aufgebracht ist. |
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Laut Beschriftung ist die Lok der DB Cargo AG, Niederlassung Nürnberg zuzuordnen, als Revisionsdatum ist der 19.11.1998 angegeben.
Handgriffe ect. sind angesetzt, bis auf die erwähnten Trittleitern muss nichts zugerüstet werden. Angenehm fällt auch die autentische, leider wie üblich farbneutrale, Nachbildung des Führer-standes auf, der selbstverständlich auch Durchblick gewährt.
Die Antennen für Rangierfunk und Zugbahnfunk sitzen korrekterweise auf dem kurzen Vorbau. Lüfterschlitze, Wartungsöffnungen und Griffe sind sehr schön und sauber graviert, ebenso wie das Fahrwerk.
Technik und Funktionen Stellt man die Lok auf ein, von der Märklin Mobile Station versorgtes Gleis, meldet sie sich dank mfx selbstständig an und man kann sofort losfahren.
Der erfreulich geräuscharme Motor lässt sich mit der MS sehr sanft und ruckelfrei regeln, in den untersten Fahrstufen ist eine sehr langsame Fahrt möglich.
Als Funktionen stehen Beleuchtung und Ausschalten der Anfahr/Bremsverzögerung zur Verfügung.
Soll das Fahrzeug mit einer herkömmlichen Digitalzentrale im Märklin-Motorola-Protokoll betrieben werden, so ist die Adresse auf 29 voreingestellt, kann aber jederzeit geändert werden.
Die Fahreigenschaften im Motorola-Protokoll mit 14 Fahrstufen sind für den Alltagsbetrieb mehr als ausreichend. Allerdings bemerkt man hier eine stufige Veränderung der Geschwindigkeit während dem Hoch- und Herunterschalten, was allerdings sehr gut ausgeregelt ist. Mit 28 Fahrstufen, wie sie mittlerweile manche Zentralen auch beherrschen ist dagegen ein seidenweiches Beschleunigen und Abbremsen möglich.
Angetrieben wird die Lok durch den neuen "Soft-Drive-Sinus", ein bürstenloser und daher wartungsfreier Motor aus dem Hause Märklin. Das Innere der Lok ist sehr aufgeräumt, der mfx-Decoder ist auf der 21-poligen Schnittstelle auf der Treiberplatine, auf der auch die Beleuchtung verdrahtet ist, aufgesteckt.
Die Beleuchtung wurde mit wartungsfreien Leuchtdioden realisiert und man kann damit das Dreilicht-Spitzensignal sowie den Zugschluss auf der gegenüberliegenden Lokseite darstellen. Bei der Beleuchtung finden sich auch die beiden einzigen Kritikpunkte, denn leider fanden hier gelbe Leuchtdioden für das A-Licht Verwendung, obwohl es auf dem Markt auch warmweisse LEDs gibt. Das Umbauen auf warmweisse LED gestaltet sich dagegen sehr schwierig, da diese in der Rangiererbüühne eingeklebt sind. Ferner ist noch die Tatsache zu erwähnen, dass das Dreilichtsignal der einen Seite fest mit dem Zugschluss der jeweils anderen Seite verdrahtet ist. Dies hat zur Folge, dass der Zugschluss nicht separat geschalten werden kann.
Fazit Insgesamt bekommt man ein sehr schöönes Modell mit aktuellem Vorbild und ausgezeichneten Fahreigenschaften, dessen einzige auffällige Mängel bei der Beleuchtung festzustellen sind.
Schade ist auch, dass man eine Rangierlok nicht serienmässig mit einer el. Kupplung (Telex) ausgerüstet hat.
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